Infusionstherapie

Die Infusionstherapie umfasst die Verabreichung von Flüssigkeiten, Medikamenten, Blutprodukten oder Nährstoffen direkt in eine Vene über einen intravenösen (IV) Zugang. Diese Methode ermöglicht es, dass Substanzen unmittelbar in den Blutkreislauf gelangen, und wird häufig zur Flüssigkeitszufuhr, Antibiotikabehandlung, Chemotherapie, für Bluttransfusionen sowie zur Ernährungsunterstützung eingesetzt, wenn eine orale Aufnahme nicht möglich, nicht geeignet oder nicht ausreichend resorbierbar ist.

IV-Vitamininfusionen enthalten in der Regel Kochsalzlösung in Kombination mit Nährstoffen wie Vitamin C, B-Komplex-Vitaminen, Magnesium oder anderen Elektrolyten. Diese Behandlungen sollen die Energie, die Immunfunktion, Katersymptome und die Hautgesundheit verbessern. Der Nutzen einer IV-Nährstofftherapie ist am deutlichsten bei Patienten mit nachgewiesenen Nährstoffmängeln, erheblicher Dehydratation, Malabsorptionsstörungen oder Erkrankungen belegt, die eine ausreichende orale Aufnahme verhindern. Die Behandlung sollte auf einer individuellen medizinischen Beurteilung basieren und unter angemessener klinischer Aufsicht durchgeführt werden.